Stadttraining
München
Ein Hund muss in der Stadt nicht perfekt funktionieren. Aber er sollte lernen, sich in einer Welt zurechtzufinden, die aus Menschen, anderen Hunden, Verkehr, unterschiedlichsten Untergründen und Geräuschen und ständig wechselnden Situationen besteht.
Genau darum geht es beim Stadttraining in München.
Wir trainieren dort, wo euer Alltag stattfindet: auf Gehwegen, im Park, an belebten Plätzen oder mit Bus und U-Bahn. Denn dein Hund soll nicht nur auf einer ruhigen Trainingsfläche wissen, was zu tun ist – sondern auch dann, wenn neben euch plötzlich ein Fahrrad vorbeifährt oder ein anderer Hund um die Ecke kommt.
Entspannt an anderen Hunden vorbeigehen
Viele Menschen wünschen sich vor allem eines: Endlich entspannt an anderen Hunden vorbeigehen können.
Dein Hund muss dabei nicht jeden Hund begrüßen. Im Gegenteil: Im Stadtalltag ist es eine wichtige Fähigkeit, einen anderen Hund wahrzunehmen und trotzdem weitergehen zu können.
Vielleicht zieht dein Hund zu jedem anderen Hund hin. Vielleicht wird er aufgeregt oder bellt. Vielleicht möchtest du Begegnungen einfach sicherer und entspannter gestalten.
Wir schauen uns an, was deinem Hund in diesen Situationen schwerfällt und entwickeln gemeinsam Strategien, die zu euch passen.
Leinenführigkeit im echten Leben
Leinenführigkeit bedeutet für mich nicht, dass dein Hund jeden Meter perfekt neben deinem Bein laufen muss.
Es geht darum, dass ihr euch gemeinsam durch München bewegen könnt, ohne dass die Leine ständig zum Konflikt wird.
Wir trainieren zum Beispiel:
entspanntes Gehen an der Leine
Orientierung am Menschen
Wechsel zwischen Freiraum und engeren Situationen
ruhiges Warten
Umgang mit Ablenkungen
Vorbeigehen an Menschen, Fahrrädern und Hunden
Dabei berücksichtigen wir immer auch den Hund, der am anderen Ende der Leine steht. Ein junger Hund hat andere Bedürfnisse als ein erwachsener Hund, ein ängstlicher Hund andere als ein sehr aufgeregter.
Mit Hund in Bus und U-Bahn
Öffentliche Verkehrsmittel gehören in München für viele Menschen zum Alltag.
Für Hunde können sie allerdings eine echte Herausforderung sein: Menschen kommen dicht vorbei, Türen öffnen und schließen sich, es gibt Geräusche, Bewegungen und wenig Möglichkeit, Abstand zu schaffen.
Wir können das Fahren mit U-Bahn und Bus Schritt für Schritt trainieren.
Zum Beispiel:
Wie wartet mein Hund entspannt auf dem Bahnsteig?
Wie steigen wir ein, ohne dass Hektik entsteht?
Wo kann mein Hund im Wagen ruhig liegen?
Wie gehen wir mit vielen Menschen oder anderen Hunden um?
Dabei geht es nicht darum, gleich von Anfang an eine schwierige Situation auszuhalten. Wir bauen die Anforderungen so auf, dass dein Hund sie bewältigen kann.
Rückruf und Freilauf
Ein guter Rückruf gibt Freiheit – und Sicherheit.
Wir trainieren deshalb nicht nur, dass dein Hund auf ein Signal reagiert, sondern bauen Orientierung und Verlässlichkeit Schritt für Schritt auf.
Dabei können Ablenkungen wie interessante Gerüche, Menschen oder andere Hunde eine Rolle spielen. Je nach Hund und Trainingsstand können wir den Rückruf zunächst mit Schleppleine und später unter kontrollierten Bedingungen im Freilauf üben.
Natürlich ist nicht jeder Freilauf an jedem Ort sinnvoll. Sicherheit steht immer an erster Stelle.
München ist der Trainingsplatz
Das Schöne am Stadttraining ist: Wir müssen keine künstlichen Situationen erfinden.
Wir können genau das trainieren, was euch im Alltag begegnet.
Den Weg zur Arbeit.
Den Spaziergang durch den Park.
Die Hundebegegnung auf dem engen Gehweg.
Die Fahrt mit der U-Bahn, Tram oder dem Bus.
Den Besuch im Café oder Restaurant.
Das ruhige Warten im Stadttroubel.
Mein Ziel ist nicht der perfekt funktionierende Stadthund ohne eigene Bedürfnisse. Mein Ziel ist, dass ihr euch gemeinsam sicher und möglichst entspannt durch München bewegen könnt.
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