Welpen und

Junghunde

Ein Welpe verändert den Alltag. Plötzlich ist da ein kleiner Hund, der die Welt entdecken möchte, überall etwas Spannendes findet und gleichzeitig erst lernen muss, wie das Zusammenleben mit Menschen funktioniert.

Beim Welpentraining in München geht es deshalb um viel mehr als Sitz, Platz und Bleib.

Ich möchte euch dabei unterstützen, einen Hund zu entwickeln, der sich im Alltag zurechtfindet und eine Beziehung aufzubauen, in der ihr euch gegenseitig versteht.

Die Welt kennenlernen

Für einen Welpen ist fast alles neu.

Die erste U-Bahn-Fahrt. Ein Aufzug. Das Geräusch von Schotter unter den Reifen eines Kinderwagens. Ein Fahrrad. Eine Baustelle. Viele Menschen. Ein anderer Hund. Ein Café mit Stimmen und klapperndem Geschirr.

Wir schauen gemeinsam, wie dein Welpe solche Erfahrungen kennenlernen kann, ohne ihn mit Reizen zu überfluten. Und wie du ihn richtig an neue Situationen heranführen kannst.

Denn ein Welpe muss nicht möglichst schnell alles gesehen haben. Entscheidend ist, dass er neue Erfahrungen machen kann, die positiv sind; und in einem Tempo, das zu ihm passt.

Ruhe ist mindestens genauso wichtig wie Action

Welpen sind neugierig und voller Energie. Gleichzeitig müssen sie erst lernen, dass nicht jede interessante Sache verfolgt werden muss.

Deshalb spielt Ruhe lernen eine wichtige Rolle. Ebenso wie Impulskontrolle und Frustrationstoleranz.

Wir üben zum Beispiel, dass dein Welpe:

  • nach einem Spaziergang wieder herunterfahren kann

  • zu Hause entspannen kann

  • nicht ständig Aufmerksamkeit einfordert

  • kurze Wartezeiten aushält

  • mit aufregenden Situationen umgehen kann

Gerade in einer Stadt ist diese Fähigkeit wertvoll. Nicht jede Begegnung, jedes Geräusch und jeder Hund muss spannend sein.

Leine, Rückruf und Hundebegegnungen

Natürlich gehören auch die klassischen Themen zur Welpenerziehung.

Wir können gemeinsam an Leinenführigkeit, Rückruf und Hundebegegnungen arbeiten.

Dabei möchte ich nicht, dass dein Welpe von Anfang an perfekt an der Leine läuft. Viel wichtiger ist, dass er versteht, wie ihr miteinander unterwegs seid und was von ihm erwartet wird.

Auch der Rückruf wird Schritt für Schritt aufgebaut, Zunächst mit wenigen Ablenkungen und später unter schwierigeren Bedingungen.

Und bei Hundebegegnungen geht es nicht darum, dass dein Welpe jeden Hund kennenlernen und mit ihm spielen muss. Er darf lernen, dass andere Hunde Teil seiner Umwelt sind und dass man auch einfach einmal aneinander vorbeigehen kann.

München gemeinsam entdecken

Gerade in München gibt es viele Möglichkeiten, Alltagssituationen direkt zu üben.

Wir können beispielsweise trainieren:

  • entspannt durch die Nachbarschaft zu laufen; mit all den alltäglichen Begegnungen

  • Bus oder U-Bahn kennenzulernen

  • an Menschen und Fahrrädern vorbeizugehen

  • einen Park zu erkunden

  • ruhig in einem Café zu sitzen

  • sich an verschiedene Untergründe und Umgebungen zu gewöhnen

  • Tierarztbesuche und Handling vorzubereiten

Dabei geht es immer um den individuellen Hund. Manche Welpen sind mutig und stürmen auf alles zu, andere beobachten zunächst lieber aus sicherer Entfernung.

Beides darf sein.

Und dann kommt die Pubertät …

Aus dem niedlichen Welpen wird irgendwann ein Junghund. Und plötzlich scheint vieles, was gerade noch funktioniert hat, nicht mehr zu funktionieren.

Der Rückruf sitzt nicht mehr zuverlässig. Andere Hunde werden plötzlich unglaublich interessant. Die Umwelt scheint wieder viel aufregender zu sein. Oder dein Hund diskutiert plötzlich über Regeln, die bisher selbstverständlich waren.

Auch das gehört zur Entwicklung dazu.

Deshalb endet gutes Training nicht mit der Welpenzeit. Gerade die Junghundephase ist eine wichtige Zeit, um Orientierung, Selbstständigkeit und einen fairen Umgang miteinander weiterzuentwickeln und zu vertiefen.

Ein guter Start ist kein perfekter Start

Du musst nicht alles von Anfang an richtig machen.

Mir ist wichtig, dass du deinen Hund verstehen lernst, seine Entwicklung begleiten kannst und weißt, welche Erwartungen in welchem Alter sinnvoll sind.

Denn am Ende geht es nicht darum, den perfekten Hund großzuziehen.

Es geht darum, gemeinsam in ein schönes Leben zu starten.

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