Tierschutzhunde
ängstliche Hunde
reaktive Hunde
Ein Hund, der sich beim Spaziergang vor Menschen versteckt. Ein Tierschutzhund, der sich vor jedem neuen Geräusch erschrickt. Oder ein Hund, der beim Anblick eines anderen Hundes plötzlich in die Leine springt, bellt oder knurrt.
Wenn Angst, Unsicherheit oder starke Reaktionen euren Alltag bestimmen, kann ein Spaziergang schnell zur Herausforderung werden.
Ich unterstütze Menschen mit ängstlichen, unsicheren und reaktiven Hunden; und besonders häufig mit Hunden aus dem Tierschutz. Dabei geht es mir nicht darum, deinen Hund möglichst schnell „funktionieren“ zu lassen. Wir wollen verstehen, warum er sich so verhält, was er gerade leisten kann und wie ihr gemeinsam mehr Sicherheit entwickeln könnt.
Ängstliche Hunde brauchen Sicherheit, keine Überforderung
Gerade bei Tierschutzhunden ist die Vorgeschichte oft nicht vollständig bekannt. Manche Hunde haben wenig kennengelernt, andere haben schwierige Erfahrungen gemacht. Und manchmal zeigt sich erst nach dem Einzug, welche Situationen tatsächlich problematisch sind.
Vielleicht möchte dein Hund auf der Straße am liebsten wieder umdrehen. Vielleicht erschrickt er vor Fahrrädern, Mülltonnen oder fremden Menschen. Vielleicht versteckt er sich, wenn Besuch kommt, oder möchte von niemandem angefasst werden.
Auch München kann für einen unsicheren Hund eine ziemlich aufregende Umgebung sein: dichter Verkehr, Baustellen, enge Gehwege, Fahrräder, viele Menschen und unzählige neue Gerüche und Geräusche.
Im Training schauen wir deshalb genau hin. Was löst Stress aus? Wie früh zeigt dein Hund, dass ihm etwas zu viel wird? Welche Distanz braucht er? Und was hilft ihm, wieder Sicherheit zu gewinnen? Wir zeigen deinem Hund: auf dich kann er sich verlassen!
Wenn dein Hund auf andere Hunde reagiert
Ein besonders häufiges Thema sind Hundebegegnungen.
Vielleicht sieht dein Hund schon von Weitem einen anderen Hund und wird immer angespannter. Dann geht er in die Leine, bellt oder springt nach vorne. Vielleicht ist er zu Hause entspannt und ansprechbar, draußen bei Hundebegegnungen aber kaum noch erreichbar.
Reaktivität kann unterschiedliche Ursachen haben. Unsicherheit und Angst können eine Rolle spielen, aber auch Frust, Aufregung oder erlernte Verhaltensmuster.
Deshalb geht es im Training nicht einfach darum, das Bellen abzustellen. Wir arbeiten daran, dass du deinen Hund besser lesen kannst, rechtzeitig reagieren kannst und dein Hund Schritt für Schritt lernt, mit solchen Situationen angebracht umzugehen.
Zum Beispiel können wir üben, einen anderen Hund auf der gegenüberliegenden Straßenseite wahrzunehmen, ohne dass dein Hund sofort reagiert. Vielleicht können wir die Aufmerksamkeit sogar auf dich lenken und ein paar kleine Tricks abfragen. Oder wir finden Strategien für enge Gehwege, Ausweichmanöver und Situationen, in denen ein anderer Hund plötzlich um die Ecke kommt.
Training dort, wo euer Alltag stattfindet
Ich arbeite mobil in München und komme zu euch. Das ist gerade bei ängstlichen und reaktiven Hunden sinnvoll, weil wir direkt dort trainieren können, wo eure Herausforderungen entstehen.
Vielleicht ist der Weg zum Park schwierig. Vielleicht gibt es vor eurer Wohnung besonders viele Hundebegegnungen. Vielleicht ist dein Hund an der Isar schnell überfordert oder hat Probleme mit bestimmten Menschen.
Wir nehmen uns genau diese Situationen vor. Schritt für Schritt und angepasst an deinen Hund.
Dabei kann schon ein ganz normaler Spaziergang zur Trainingseinheit werden:
Ein anderer Hund kommt entgegen.
→ Wir beobachten, was genau deinen Hund triggert und schaffen die Sicherheit, die er braucht.
Ein Fahrrad fährt dicht vorbei.
→ Wir üben, dass dein Hund den Reiz wahrnehmen kann, ohne sofort in Stress zu geraten.
Ein fremder Mensch möchte deinen Hund streicheln.
→ Du lernst, seine Grenzen zu erkennen und für ihn einzustehen.
Eine schwierige Situation lässt sich nicht vermeiden.
→ Wir entwickeln Strategien, mit denen ihr sie gemeinsam bewältigen könnt.
Besonders bei Tierschutzhunden: Ankommen braucht Zeit
Ein Tierschutzhund muss nach dem Einzug nicht sofort alles können.
Neue Wohnung, neue Menschen, neue Geräusche, neue Regeln und eine völlig unbekannte Umgebung sind bereits eine große Veränderung. Manchmal ist deshalb der erste Trainingsschritt nicht „mehr machen“, sondern zunächst Sicherheit, Orientierung und Vertrauen aufzubauen.
Ich möchte dir helfen, deinen Hund besser zu verstehen und realistische Schritte für euren gemeinsamen Alltag zu finden.
Mein Ziel: ein gutes Team
Ein Hund muss nicht perfekt gehorchen, damit Mensch und Hund ein gutes Team sein können.
Gerade bei ängstlichen und reaktiven Hunden ist mir ein fairer und respektvoller Umgang wichtig. Dein Hund soll lernen dürfen; und du sollst lernen, seine Signale zu verstehen und ihn gut durch schwierige Situationen zu führen.
Mein Ziel ist nicht der perfekte Hund, sondern ein glücklicher Hund.
Mein Ziel ist ein Mensch-Hund-Team, das sich versteht und seinen Alltag gemeinsam sicherer und entspannter bewältigen kann.
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